„D-Zugdritter Klasse“ von Irmgard Keun

Es ist 1937 und Lenchen sitzt mit ihrem Freund Karl und seiner Erbschaft von neuntausend Mark im Zug von Berlin nach Paris. Eigentlich wollen sie weiter in die Schweiz, aber Lenchen soll ihre etwas verrückte Tante Camilla zu einer Tante nach Paris begleiten, die Verwandten in Potsdam mussten sie schon zu lange erdulden. Zudem soll„„D-Zugdritter Klasse“ von Irmgard Keun“ weiterlesen

„Harriet Tubman“ von Anne Petry

Manche Bücher haben eine magische Anziehungskraft, und wenn diese einer Biografie innewohnt, ist das wirklich bemerkenswert. Ann Petry gelingt dieses Kunststück. Sie beschreibt hier die Lebensgeschichte der ehemaligen Sklavin, Fluchthelferin und Kämpferin Harriet Tubman so eindringlich und authentisch, so abenteuerlich wie einen Roman. Harriet wird 1820 als Araminta Ross auf einer Sklavenfarm in Maryland geboren„„Harriet Tubman“ von Anne Petry“ weiterlesen

„Safe House“ von Jo Jakeman

Eskapismus trifft auf Thriller und das Ganze führt zu einem gelungenen Roman, dem ersten, den ich von Jo Jakeman las. Der Titel und der Klappentext sind allerdings etwas irreführend. Ich hatte einen gehetzten Jagdthriller erwartet und wurde belohnt mit der Geschichte einer jungen Frau, die für einen tödlichen Fehler gebüßt hatte und nun versuchte, den„„Safe House“ von Jo Jakeman“ weiterlesen

„Unrast“ von Olga Tokarczuk

Ich bin fröhlich hineingesprungen in dieses Buch und habe mich staunend und ergriffen durch seine wunderbaren Seiten treiben lassen. Gerade in Zeiten von Corona war das ein außerordentliches Lese- und Reisevergnügen. Denn das Leben ist Bewegung, kein Stillstand, des Menschen Wesen die Entwicklung. Ausgehend vom Kindlichen Begreifen des eigenen Ich im Alter von fünf Jahren„„Unrast“ von Olga Tokarczuk“ weiterlesen

„Der silberne Elefant“ von Jemma Wayne

Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch. Ein Fall von missratener Betroffenheitsliteratur, der bei mir einen unguten Nachgeschmack hinterlässt. Dabei hatte es so verheißungsvoll geklungen, eine Geschichte über drei sehr unterschiedliche Frauen, die durch den Bürgerkrieg in Ruanda zusammengeführt werden. Die Geschichte ist gut erzählt und ich bin ihr im ersten„„Der silberne Elefant“ von Jemma Wayne“ weiterlesen

„Betrachtungen einer Barbarin“ von Asal Dardan

Ein schmaler Essayband, der die Gefühle von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus, Einsamkeit und fluktuierenden Zugehörigkeiten greifbar zu machen sucht. Die Autorin erzählt sehr persönlich aus ihrem Leben, beginnend mit der Flucht ihrer Eltern aus dem Iran, als sie ein Baby von einem Jahr war. Die Flucht sei eine Erzählung für sie, keine Realität, für ihre„„Betrachtungen einer Barbarin“ von Asal Dardan“ weiterlesen

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