„Zami. Eine neue Schreibweise meines Namens“ von Audre Lorde.

„Zami. Auf Carriacou ein Name für Frauen, die als Freundinnen und Liebende zusammenhalten.“ Audre Lorde berichtet in diesem Memoir offen, authentisch und immer wieder sehr poetisch über ihre Kindheit im Harlem der Dreißiger Jahre, ihre Jugend in den Vierziger und ihre Entwicklung zu der schwarzen, lesbischen Kämpferin, die wir in ihren Büchern entdecken können, in„„Zami. Eine neue Schreibweise meines Namens“ von Audre Lorde.“ weiterlesen

„Tiefes, dunkles Blau“ von Seraina Kobler

Königin der Atmosphäre, das ist sie, die Autorin dieses ersten Bandes einer geplanten Reihe von Zürich-Krimis. Ihr Ton ist persönlich und streckenweise poetisch, Ermittlerin Rosa ist eine vielschichtige Figur und das Thema Fruchtbarkeit wird mit leisen feministisch Untertönen präsentiert. Ja, hier dreht sich alles um Eizellen. Rosa von der Wasserpolizei am Zürichsee lässt ihre Eizellen„„Tiefes, dunkles Blau“ von Seraina Kobler“ weiterlesen

„Die Gesetzlose“ von Anna North

Dieser Bestseller aus dem Land der Cowboys ist ein feministischer Western, der sich wegliest wie geschnitten Brot. Eine Dystopie, im Jahre 1894 in Dakota angesiedelt, in dem nach einer Grippeepidemie die unfruchtbaren Frauen verfolgt und als Hexen diffamiert und gehängt werden. Ada, die Tochter einer Hebamme, die nach ihrer Hochzeit nicht schwanger wird, wird für„„Die Gesetzlose“ von Anna North“ weiterlesen

„Schwierige Frauen“ von Roxane Gay

Schwierig sind hier nicht die Frauen. Es sind die Umstände. Roxane Gay macht mit ihren kurzen Einblicken in das Leben sehr unterschiedlicher Frauen klar, dass es die Lebenssituationen sind, die Aktionen und Reaktionen der Menschen bestimmen. In diesem Buch die der Mädchen und Frauen. Manche von ihnen erfahren Glück und Liebe, viele von ihnen Rassismus„„Schwierige Frauen“ von Roxane Gay“ weiterlesen

„Ein strahlendes Licht“ von Audre Lorde

„Ich schreibe hauptsächlich für jene Frauen, die nicht sprechen, die sich nicht mit Worten ausdrücken. Weil sie – weil wir – solche Angst haben. Weil uns beigebracht wurde, die Angst wichtiger zu nehmen als uns selbst.“ Audre Lorde fing früh an, Gedichte zu schreiben, da war sie noch ein Mädchen. Später entwickelte sie sich zu„„Ein strahlendes Licht“ von Audre Lorde“ weiterlesen

„Female Choice – Vom Anfang und Ende der männlichen Zivilisation“ von Meike Stoverock

Dieses sehr empfehlenswerte populäre Sachbuch ist eine unterhaltsame Einführung in die Reproduktionsbiologie und in die Folgen für die menschliche, insbesondere unsere androzentrische Gesellschaft. Auf den ersten Hundert Seiten wird zunächst einmal das Sexualverhalten im Tierreich anhand zahlreicher unterhaltsamer Beispiele erläutert, die Tatsache, dass Female Choice auf einem geringen Angebot an Eizellen und einem Überangebot an„„Female Choice – Vom Anfang und Ende der männlichen Zivilisation“ von Meike Stoverock“ weiterlesen

„Blütenschatten“ Annalena McAfee

Ich wollte dieses Buch mögen, denn eine Künstlerin in London das ist schonmal eine gute Voraussetzung, dass die Story meine wird. Doch irgendwie hat es nicht richtig gefunkt und ich denke, dass es einfach der Stil der Autorin ist, mit dem ich meine Probleme habe. Dabei ist er getragen, die Worte sind wohl gesetzt und„„Blütenschatten“ Annalena McAfee“ weiterlesen

„Always Happy Hour“ von Mary Miller

„Ich treibe auf einer billigen Luftmatratze, pink und schon etwas schlaff…“ So beginnt eine dieser beeindruckenden Kurzgeschichten, die von jungen Frauen sehr unterschiedlicher Art handeln, die alle auf ihre Art mit dem Leben und der Liebe ringen. Sie sind dysfunktional oder überängstlich, leben in emotionaler Abhängigkeit oder gehen völlig unbewegt oder in fortgeschrittener Einsamkeit durchs„„Always Happy Hour“ von Mary Miller“ weiterlesen

„Sister Outsider“ von Audre Lorde

„Wenn wir uns trotz aller Unterschiedlichkeiten auf Augenhöhe begegnen, widerlegen wir die Mythen, die sich seit jeher um Verschiedenheit ranken. Diese Mythen spalten uns, und wir sollten uns fragen: wer profitiert davon?“ Andre Lordes Worte sind noch immer aktuell und Richtungsweisend, auch und vor allem in der aktuellen Identitätsdebatte. In einem ihrer Essays spricht sie„„Sister Outsider“ von Audre Lorde“ weiterlesen

„Die Töchter des Nordens“ von Sarah Hall

Dieser Roman ist Dystopie und Utopie in einem und zog mich von Beginn in seinen Bann. „Wenn man jung ist, hat man keine Angst vor dem, was möglich ist. Man kann sich nicht vorstellen, dass die Welt tatsächlich zu Schaden kommen kann, dass während der eigenen Lebenszeit irgendeine echte Katastrophe eintreten wird.“ Doch im England„„Die Töchter des Nordens“ von Sarah Hall“ weiterlesen

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