„Weißdornzeit“ von Melissa Harrison

Dieses ruhige Buch ist eine Ode an die Natur! Es beschreibt in wunderbaren Bildern Felder, Wälder und Wiesen rund um das kleine Örtchen Lodhill und das einfache Leben auf dem Land, das in unseren modernen Zeiten immer schwieriger wird. Dabei wählt Harrison sehr unterschiedliche Perspektiven, die sich zu einem mehrstimmigen Ganzen ergänzen und den kaum„„Weißdornzeit“ von Melissa Harrison“ weiterlesen

„Die Nanny“ von Gilly Macmillan

Schon lange habe ich nicht mehr einen so packenden Psychothriller gelesen!  Gut geschrieben, mit der erforderlichen Prise Britishness und reichlich Suspense, ohne wirklich blutig zu sein. Nun ja, ein Totenschädel taucht auf und Lady Holt ist bald als unausstehliche Schurkin abgestempelt. Aber so einfach ist das alles nicht. Ihre Tochter Jo mitsamt Enkelin kamen ins„„Die Nanny“ von Gilly Macmillan“ weiterlesen

„Mädchen auf den Felsen“ von Jane Gardam

Ich liebe die unaufgeregte, ruhige Erzählweise von Jane Gardam, die ihren Humor und die leise Ironie, die ihren Texten inne wohnt, niemals ausstellen würde, die ihren Romanen aber den unvergleichlichen Ton verleihen, der irgendwo zwischen Weisheit und Witz oszilliert. In ihrem Debüt- Roman, der erst jetzt auf deutsch erscheint, gelingt es ihr, indem sie überwiegend„„Mädchen auf den Felsen“ von Jane Gardam“ weiterlesen

„Der Duft von wilden Erdbeeren“ von Angela Thirkell

Lady Emily versammelt im Sommer gerne ihre Familie um sich,kommt stets zu spät zur Kirche und treibt mit ihrer Kopflosigkeit nicht nur Pater Banister zur Weißglut. Ihr sechzehnjähriger Enkel Martin soll dieses Jahr bei ihrem Mann in die Leitung des Gutes eingeführt werden, denn sein Vater, ihr ältester Sohn starb im ersten Weltkrieg und Martin„„Der Duft von wilden Erdbeeren“ von Angela Thirkell“ weiterlesen

„Liebe deine Nachbarn wie dich selbst“ von Louise Candlish

Horrorshow Nachbarschaft! Hammer, Heavy Metal und Mauerschrott  fliegen einem ab dem ersten Kapitel um die Ohren und vermiesen das gemütliche Leben in Lowland Ways, einem gentrifizierten Wohngebiet des südlichen Londons. Die Bewohner, die neben ihrem sozialen Aufstieg einem Autofreien Sonntag für die Kinder sowie einer Schwanenwache für den Nachwuchs im Park frönen, fühlen sich durch„„Liebe deine Nachbarn wie dich selbst“ von Louise Candlish“ weiterlesen

„Die Frauen“ von Evie Wyld

Alles beginnt mit einer toten Frau und doch ist dies kein Krimi. Weitere tote Frauen säumen den Weg, den diese Geschichte nimmt. Und die Namenlosigkeit dieser Opfer irritiert nicht nur die Leser*innen, sie geistern durch die Leben und Häuser der Protagonistinnen dieser Erzählung, verwirren diese ebenfalls, teilweise bis hin zur Psychose. Es ist ein starkes„„Die Frauen“ von Evie Wyld“ weiterlesen

„Vom Ende eines Sommers“ von Melissa Harrison

Ein Buch, welches poetisch das harte Farmleben, das Ackern, Sähen, Mähen und Dreschen mit Pferdeflug, das Garbenbinden, das Feldausjäten, das Waschen von Hand beschreibt. Eine Geschichte, die einen schwülen Sommer heraufbeschwört, in dem sich für die junge Protagonistin alles verändert. Doch die trägen Tage, das gleichförmige arbeitsame Tagwerk wirken trotz der schönen Sprache langatmig, die„„Vom Ende eines Sommers“ von Melissa Harrison“ weiterlesen

„Englische Liebschaften“ von Nancy Mitford

Eine Realsatire auf die britische Upperclass – das ist dieser wunderbar unterhaltsame Roman von Nancy Mitford (1904-1973), die in diesem Buch ihrem herrischen Vater als Lord Radlett ein Denkmal setzt. „Dieser gewalttätige, unbeherrschte Mann kannte keinen mittleren Kurs, genausowenig wie seine Kinder, entweder er liebte oder er hasste, und das muss man sagen: meistens hasste„„Englische Liebschaften“ von Nancy Mitford“ weiterlesen

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