„Die Nanny“ von Gilly Macmillan


Schon lange habe ich nicht mehr einen so packenden Psychothriller gelesen!

 Gut geschrieben, mit der erforderlichen Prise Britishness und reichlich Suspense, ohne wirklich blutig zu sein. Nun ja, ein Totenschädel taucht auf und Lady Holt ist bald als unausstehliche Schurkin abgestempelt. Aber so einfach ist das alles nicht.

Ihre Tochter Jo mitsamt Enkelin kamen ins Herrenhaus zurück, nachdem Jos Mann Chris in Ihrer Wahlheimat Kalifornien verstarb, und die beiden zogen prompt den Schädel aus dem See. Ein Detektive Andy Wilton ermittelt, aber es sind die beiden Frauen, Mutter und Tochter, die ein Versteckspiel betreiben, das sich um Liebe und Macht und die vor dreißig Jahren verschwundene Nanny dreht.

Dabei kommt in den Erinnerungsfetzen der Lady Holt sowie in Rückblenden wechselnder Perspektive nach und nach Licht ins Dunkel. Immer wieder wird ein neues Thema, ein anderer Konflikt beleuchtet, bis sich erst am Ende die wahre, ziemlich verschlungene Wahrheit enthüllt.

Für alle Fans britischer Psychothriller eine große Leseempfehlung!

Aus dem Englischen von Sabine Schilansky, blanvalet 2022

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